Der zu empfehlendeste Snack der Woche

Der zu empfehlendeste Snack der Woche

Hi, ein ganz kleiner Beitrag von mir.

In letzter Zeit bin ich so süchtig nach diesem Snack.

„きなこ餅(Kinako Mochi)“

Das heißt zwar „Mochi“, aber ist nicht so wie ihr euch vorstellen würdet. Das ist nicht klebrig, sondern ist von außen und Tastsinn her knackig aus.

Aber wenn man das mal in den Mund nimmt, zergeht das in einer Sekunde und es bleibt ein schöner Geruch von gerösteten Bohnen(Kinako)…

Ich empfehle euch diesen Snack zu kaufen, wenn ihr mal in Japan seid!

Ich wünsche euch noch einen schönen Tag!

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Männlichkeit der Frauen ist in Japan eine negative Eigenschaft?

Männlichkeit der Frauen ist in Japan eine negative Eigenschaft?

Ich habe vor kurzem einen interessanten Artikel gelesen. Und zwar, nach einer von der Universitätsklinikum Leipzig durchgeführten Untersuchung sollte die Stimme der Frauen in den letzten Jahren tiefer geworden sein. Das Klinikum führte dieses Ergebnis auf die Emanzipation der Frauen zurück. Immer mehr Frauen arbeiten in Vollzeit, verdienen als früher und haben mehr Selbstvertrauen, dadurch sich die Rolle der Frauen und ihr Geschlechtsbewusstsein verändert. Diese Veränderung soll sich in der tiefen Stimme der Frauen widerspiegeln.

Natürlich ist es nicht so, dass die Stimme der Frauen tiefer geworden ist, denn sie haben mehr Erfolg mit der Karriere als früher. Die Frauen haben sich die Mühe gegeben, wie ein Mann zu verhalten, um tapfer aussehen zu lassen und sich in der von den Männern dominierten Gesellschaft durchzusetzen. Diese Mühe hat sich also in der Stimme ergeben, die die Frauen am meisten von Männern unterscheidet.

Was noch interessanter ist, ist dass die Schlussfolgerung eine Art Vorurteile voraussetzt, dass es hauptsächlich Männer sind, die beruflich weiterkommen wollen und finanziell selbstständig sind.

Ich selbst wollte als Kind immer ein Junge werden. Einmal habe ich sogar in einem Brief an den Weihnachtsmann um ein Medikament gebeten, damit ich ein Junge werden kann. Wenn ich jetzt daran zurückdenke, wundere ich mich, wie sich meine Eltern damals gefühlt hätten, nachdem sie meinen Brief gelesen haben. Ich habe mich also bemüht, immer bewusst tiefere Stimme von sich zu geben und sich männliche Ausdrucksweise ausgesucht, sodass ich wie ein Junge klinge.

Warum ich so sehr ein Junge werden wollte, das weiß ich heute nicht mehr so genau. Aber schon als Kind hatte ich das Gefühl, dass ich „stärker“ werden will und „nicht verarscht werden“ will. Es sah so aus, dass die Jungen im Alltag viel mehr Freiraum haben und unkomplizierter sind. In der Tat habe ich ohne Training machen zu müssen tiefe Stimme von meiner Mutter geerbt. Schließlich haben alle Frauen aus meinem Familienclan genetisch tiefere Stimme als die durchschnittliche Frauen.

Übrigens, nach der Untersuchung sollen die Frauen in Japan die höchste Stimme der Welt haben. Das stimmt, wenn ich mich mal umschaue. Alle haben Stimme wie Helena Fischer. Dessen wird mir deutlich bewusst, wenn ich in Karaoke mit Freundinnen gehe. Alle anderen können die Songs von den japanischen Sängerinnen im originellen Ton singen und nur ich muss den Ton runterdrehen.

Der Author des Artikels sagt, in der Höhe von Stimmen spiegelt sich das Frauenbild wider, das in dem Land als Ideal angesehen wird. Das bedeutet, dass eine tiefe Stimme ein Symbol von Männern darstellt, und wenn dann heißt es, dass die japanische Gesellschaft von den Japanerinnen „Weiblichkeit“ fordert.

Es ist bloß mein Gefühl, aber es stimmt, dass der Großteil der japanischen Männern neigen solche Frauen zu mögen, die süß sind und einen fühlen lassen, dass er sie behüten will. Sonst hätte sich „Idle culture“ in Japan nicht so sehr entwickelt wie heute.

*Beispiel der hohen Stimme, Suzu Hirose (20), die populärste junge Schauspielerin des Japans

https://www.youtube.com/watch?v=sy7_tomCoMM

Was interessant ist, ist dass das Frauenbild in Japan seit vielen Jahren unverändert bleibt, während die Männer mit hoher Stimme und der weiblichen Körperhaltung von Frauen von heute beliebt sind. Die tapferen Frauen mit tiefer Stimme und der männlichen Körperhaltung neigen dazu, von den Männern nicht als Frau angenommen zu werden, denn sie sind nicht „süß“.

Daher wird die „Männlichkeit“ der Frauen in Japan zur negativen Eigenschaft, was die Beziehung angeht. Es wird schwierig, die Weiblichkeit und die Männlichkeit auszubalancieren.

Ich hatte bisher ein paar Beziehungen mit Männern und alle haben versucht, in mir Weiblichkeit oder Schwächen zu finden. Wenn ich leide oder in etwas nicht gut bin, haben sie erleichtert angesehen. Im Gegenteil, wenn sie wissen, dass ich in etwas gut bin oder in der Arbeit positiv bewertet wurde, dann wurde ihre Stimmung beeinträchtigt. Eine intelligentere, tapfere Frau mögen die Männer also nicht gern, während sie eine Frau süß und schwach haben wollen.

Es ist bewundernswert, dass sich immer mehr Frauen in der Gesellschaft engagieren wie die Männer. Einerseits sollen die Unterschiede zwischen Frau und Mann in der Sache wie Karriere und Haushalt in Zukunft mehr verringert werden. Anderseits könnte es passieren, dass sich die Frauen von der „Liebesaffäre“ entfernen und unverheiratet bleiben, und zwar weswegen, dass sie sich männlich verhalten, um sich in der Arbeitswelt durchzusetzen und weiterzukommen.

Es ist unwahrscheinlich, dass eine Ikone sofort auftaucht, die die Einbildung wie „eine engagierte Frau ist männlich“ abschafft.

Im Endeffekt ist die Welt wie Business oder Talent „ein Wettbewerb“, „ein Kampf“. Wenn es Schüchternheit oder viel Rücksicht gibt, verliert man. Man hat also keine andere Wahl als stärker, tapfer zu werden. Die Frauen eignen sich Stärke an und gehen weit entfernt von dem idealen Frauenbild des Japans.

Sodass die in der Gesellschaft engagierenden Frauen auch in einer Beziehung Glück haben, muss man bloß abwarten, dass dich das Bild der idealen Frauen unter den Männern ändert.

„Keine mehr Ärztinnen, bitte!“: die absichtliche Kontrolle des Ergebnis der Aufnahmeprüfung

„Keine mehr Ärztinnen, bitte!“: die absichtliche Kontrolle des Ergebnis der Aufnahmeprüfung

Am Montag wurde ein schockierendes Ereignis enthüllt. Und zwar die medizinische Universität Tokyo, eine der für Medizin spezialisierten Privatuniversitäten des Japans, soll schon seit 2010 die Bewerberinnen bei der Aufnahmeprüfung schlechter bewertet haben als die Bewerber, und das ohne ihnen zu veröffentlichen. Außerdem sollen den Bewerbern zusätzliche Punkte verliehen worden sein, obwohl sie es eigentlich nicht verdient haben, während bei den Bewerberinnen gleichmäßig ein paar Punkte abgezogen wurden.

Denk drüber nach, dass die Bewerber der Uni 60,000 Yen bezahlt haben, um die Aufnahmeprüfung zu machen. Wenn man das bedenkt, ist das, was die Uni tut, wohl ein perfekter Betrug. Außerdem soll die Uni in den letzten 3 Jahren etwa 80,000,000 Yen für die Förderung der Frauen in den medizinischen Einrichtungen bekommen haben (Ich wundere mich, warum für die Uni das Geld überhaupt ausgegeben konnte…).

Dass so ein veralteter Gebrauch in dieser Zeit noch geltend sein kann, in der der Ministerpräsident sich auf die Förderung der Frauen als eine seiner Politik einsetzen will (und das immer noch ohne konkrete Maßnahme und Erfolg), ist sehr bedauernswert.

Dieser Abzug der Punkten bei den Bewerberinnen ist nicht nur Frauendiskriminierung, sondern auch Männerdiskriminierung. Denk an der Stelle eines bestandenen Studierenden drüber nach, du hättest heute nicht Medizin studieren können, wenn du nicht ein Mann gewesen wärst und keine zusätzliche Punkte für umsonst bekommen hättest. So kannst du dich nicht mehr für Arzt geeignet fühlen, zumindest ICH würde Selbstvertrauen verlieren.

Absichtliche Kontrolle der erworbenen Punkten der Bewerber ist aber nicht nur die Sache der medizinischen Universität Tokyo, sondern an den anderen medizinischen Universitäten soll das Ähnliches schon seit Jahren üblich sein.

Viele Menschen (hauptsächlich Frauen) ärgern sich darüber (ausnahmslos auch meine Schwester, die ihre Schulzeit von der 7. bis 12. Klasse in einer Mädchenschule verbracht hat).

Aber bloß Beschweren hilft nichts. Wenn man das tut, dann ist man gleich wie die Opposition, die immer darauf wartet, dass den Politikern der Regierungspartei arrogante bzw. diskriminierende Worte mal herausrutschen oder dass der Ministerpräsident sich ohne die Wählern darüber zu informieren heimlich mit einer Politik durchzusetzen versucht, sodass sie immer dazu bereit sein kann, dem Ministerpräsident zu vorzuwerfen und ihn zur Auflösung des Kabinetts aufzufordern, ohne dabei konstruktive Lösung vorzulegen. Man braucht ja seinen Kopf abzukühlen.

Diesmaliges Ereignis kann aus den verschiedenen Aspekten betrachtet und kritisiert werden. Hier nenne ich ein paar Punkten, die ich als Kernproblem ansehe.

  1. ohne die Bewerbern darüber zu informieren, die bestimmte Menge an Punkten abgezogen zu haben
  2. und das alles für den Grund, dass die Frauen irgendwann in den Mutterschaftsurlaub und auch später in die Elternzeit gehen, dadurch sich der Ärztemangel verschlimmert.

Dass es eine Art Belastung für die anderen Mitarbeiter verursacht wird, wenn die Frauen Mutterschaftsurlaub nehmen oder in die Elternzeit gehen, kann ich einigermaßen verstehen. Z. B. ist es recht schwierig, dass jemand, der, um sich um die Kinder zu kümmern, jeden Tag früh nach Hause gehen muss, die gleiche Maße an Aufgaben ohne Hilfe der anderen leisten. Das geht im medizinischen Bereich bestimmt nicht anders. Die Anderen müssen zusätzliche Aufgaben für sich nehmen und die Belastung wird immer größer.

Übrigens wurde 2009 ein Aufsatz veröffentlicht, der das Thema „Ärztemangel in Japan“ behandelt und versucht eine Lösung dafür vorzulegen. In dem Aufsatz war unter den vermutlichen Gründen für den Ärztemangel die Zunahme der Ärztin genannt.

Nach der Untersuchung gibt es immer weniger Ärzten, während die Anzahl der Ärztinnen Jahr für Jahr zunimmt.

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Außerdem soll die durchschnittliche Arbeitszeit der Ärztinnen pro Woche weniger als die der Ärzten sein. Die Grafik (stammt aus 2006) weist darauf hin, dass es bis 40. Lebensjahr ungefähr 5 Stunden Unterschied gibt.

Aber wenn man genauer die Altersgruppe hinschaut, kann man vermuten, dass das an der Pause wegen Schwangerschaft und Elternzeit liegen muss.

Auf jeden Fall, dass es immer mehr Ärztin gibt, weist darauf hin, dass es unter den Intelligenten viele Frauen gibt.

Intelligente Menschen wollen die Krankenhäuser bestimmt nicht loslassen. Daher ist es dringend nötig, angesichts der Voraussetzung, dass die Frauen schwanger werden und später auch Elternzeit gehen können, das wesentliche System gründlich neu aufzubauen.

Z. B. ein Dienstsystem aufzubauen, damit die Arbeit trotz der Abwesenheit wegen Schwangerschaft bzw. Elternzeit problemlos läuft, ich meine das System wie Wechselschicht, wo sich 3, 4 Personen in den verschiedenen Dienstzeiten abwechseln.

Aber solches System benötigt genug Ärzten und in Japan, das mit dem schweren Ärztemangel  konfrontiert wird, ist die Einführung des Systems nicht sofort realisierbar.

Apropos in der Untersuchung ist es vor der Vermehrung der Ärzten doch gewarnt, denn das soll den übermäßigen Bedarf an Ärzten, die Lohneinbußen und auch die Senkung des Ansehens vom Beruf verursachen. Am Ende soll der Beruf an der Attraktivität verlieren und es gäbe immer weniger Jugendlichen, die Arzt werden wollen.

Aber dann kann man auch mal probieren, die Ärzten während der Abwesenheit der Ärztinnen einzustellen, die nicht einem bestimmten Krankenhaus angeschlossen sind (ich meine die Ärzten, die als Freelancer tätig sind).

Es kann auch helfen, regelmäßiges Lernmeeting für die Ärztinnen in der Pause zu geben, um sie über die aktuellen Kenntnisse über neue Entdeckungen/Techniken im medizinischen Bereich zu informieren, sodass sie ohne Angst in den Beruf wieder einsteigen können. Außerdem braucht es höchstwahrscheinlich auch eine Einrichtung, die ihre Kinder betreut.

Warum konnte die Uni mit 80,000,000 Yen Fördergeld auf irgendwelche Idee nicht kommen?

Die Kooperation von den Männern ist auch ein Muss. Dass Mann und Frau abwechselnd die Pause nehmen, muss Normalität werden. Auch die Rücksicht der Mitarbeitern auf die Ärztinnen mit Kinder ist wichtig, sodass sie sich für lange Abwesenheit nicht schuldig fühlen müssen.

Nicht alle Ärztinnen verlassen ihren Beruf, weil sie verlassen wollen. Die Krankenhäuser sollen sich ernsthafter damit beschäftigen, wie sie die Frauen vor, während und nach der Pause unterstützen können, sodass sie wieder zurückkommen können.

In der Realität soll es aber verschiedene Probleme geben, die nur diejenigen wissen können, die an dem Ort arbeiten. Z. B. sollen die Ärztinnen zu den bestimmten Bereichen neigen wie Hautarzt oder Augenarzt, und die Zunahme der Ärztinnen soll zum Ärztemangel im anderen Bereichen führen, die einen physisch mehr belasten.

Wenn die Uni also behauptet, dass die Krankenhäuser in die Krise geraten werden, wenn die Position zum großen Teil von Frauen dominiert wird, dann würde ich ihr vorschlagen, um die Schüler/innen nicht allgemein werben, sondern für jeden Fachbereich die Zulassungszahlen zu beschränken und dabei auch den Anteil der Männern und der Frauen festzustellen.

Das Wichtige ist, das alles den Bewerbern zu veröffentlichen. Ich finde es wichtig, dass die Uni durch diese Tat die Gesellschaft auf ihre Not aufmerksam machen, um im Endeffekt an die Politik zu appellieren, dass sie eine Lösung dafür will.

Bisher habe ich aus dem Standpunkt der Uni ein paar Vorschläge gemacht.

Trotzdem möchte ich hier erwähnen, dass es heutzutage nicht nur Frauen sind, die lange Pause brauchen. Die Männer könnten auch eines Tages plötzlich an einer physischen bzw. psychischen Krankheit erleiden, deren Heilung relativ lange Ruhe oder eine regelmäßige Behandlung braucht. Oder es könnte auch passieren, dass sie ihre Arbeitszeit verkürzen oder noch schlimmer mit der Arbeit überhaupt aufhören müssen, um sich um ihre Pflege bedürfende Eltern zu kümmern.

Jeder könnte plötzlich nicht mehr zur Vollzeitarbeit fähig werden.

Nicht nur den Ärztemangel auf die Frauen zurückführen, sondern müssen wir, die ganze Gesellschaft und die Politik, eine gründliche Maßnahme dagegen überlegen.

Wie sieht es mit der Lage bei euch aus? Sind sie mit der behaupteten Logik einverstanden, dass mehr Ärztinnen den Ärztemangel verschlimmert?

Ein kurzer Beitrag von mir am Ende des Wochenendes

Guten Abend. Bei uns ist es schon viertel nach 23. Im Unterbewusstsein weiß ich dass wieder die Arbeitswoche beginnt. Daher schlägt mein Herz wieder so schnell.

Wenn ihr heute Nacht auf den Himmel schaut, könntet ihr den Mars neben dem Mond sehen.

Der Mars soll sich nach 15 Jahren wider der Erde annähern.

Dann, gute Nacht an alle.

appoko

Nach etwa einem Monat…

Nach etwa einem Monat…

Hallo ihr Lieben, lange nicht mehr gesehen.

Es tut mir leid, falls es die Leser/Abonnenten gibt, die mega gerne auf einen neuen Beitrag von mir gewartet haben.

(Ich weiß, dass Japan momentan von den Zuschauern und Medien alle Welt vorgeworfen wird für das Spiel von gestern. Aber ich bin der Meinung, Das war auch eine der Strategien… der Trainer hat aus Qual die Strategie gewählt und Hasebe das vermittelt. Natürlich wollten anderen Spieler solches Spiel wie gestern nicht führen. Aber Hasebe war sich sicher, dass sie mit der Strategie gewinnen sollten, um in die letzte Runde einzuziehen. Also… ich bin schon zufrieden mit dem gestrigen Spiel und stolz auf die Solidarität der Teams.)

Was sich während dieses verschweigende Jahres an mir geändert hat… ganz ehrlich nichts. Aber die Atmosphäre am Arbeitsplatz hat sich in großen Maße verändert.

Ein zwei Jahre ältere Kollege wurde in eine Tochtergesellschaft in Hokkaido (eine Präfektur des Japans, die ganz im Norden liegt) versetzt, ein ein Jahr ältere Kollegin kündigte wegen des Jobwechsels, und das Allerletzte… der Manager unseres Teams, der von allen Mitarbeiter gemocht und vertrauen wurde, muss auch versetzt werden.

Meine gering bleibende Motivation ist jetzt weg.

In letzter Zeit denke ich viel mehr darüber nach als vor einem Jahr, was ich WIRKLICH machen will. Wie ich mein Leben gestalten will und wie mein Leben am Ende aussehen muss.

Ein Teil der Brücke zu sein, die Deutschland und Japan kulturell verbindet. Das will ich sein. Daran ändert sich nicht, habe ich festgestellt.

Mit kulturell meine ich von Essen über Wissenschaft bis zu Mangas oder Animes, also moderne Kultur (ausnahmslos liebe ich auch gute Mangas und Animes). Immer noch unbedachter Plan. Aber in diese Richtung.

Daraus kann ich vielleicht was machen…?

Einen möglichen Plan ist, in Deutschland Japanologie zu studieren. Was denkt ihr über die Idee? Japanische Kultur objektiv zu betrachten könnte interessant sein. Und sich erstmals für eine Weile nach Deutschland zu ziehen, könnte meine Augen aufmachen und mir gute Begegnungen schenken (also ich weiß dass ich zu diesem Thema zu optimistisch bin).

Aber da habe ich gemerkt, das Niveau von meinem Deutsch gar nicht reicht, um meinen Plan in die Tat umzusetzen.

Ich habe lange gefaulenzt, meine Deutschkenntnisse zu verbessern.

Seit irgendwann habe ich aufgehört, mich immer zu dem besseren Ergebnis anzustrengen. Auf das höheres Niveau zu steigen.

Irgendwann habe ich mich mit dem jetzigen Niveau zufrieden gemacht.

Vor kurzem habe ich in einem Interview mit einer in Japan sehr beliebten Synchronsprecherin/Sängerin gehört,

„Stillstand ist der Anfang des rückwärts Treten.“

Nur „irgendwie verstanden werden können“ ist überhaupt nicht okay, dessen wurde mir endlich bewusst.

Um sich einen Studienplatz zu bewerben plus mir Mühe zu machen, C2 zu erwerben.

Diese zwei Dinge sind gerade in meinem Kopf.

Nun, langsam gehe ich ins Bett. Ich freue mich wirklich, dass ich wieder die Kraft habe, hier was zu posten und mit euch meine Gedanken teilen zu können.

Liebe Grüße,

appoko

Ich werde verrückt.

Hallo ihr Lieben.

Wieder lange nicht mehr gesehen.

Ich vermisse euch so sehr. Ich werde beinahe verrückt.

 

In letzter Zeit bin ich so… also ich weiß nicht wie ich meine diese psychische Lage beschreiben soll. Aber ich bin, seit ich nicht mehr so oft hier erscheine, so lustlos in den meisten Sachen. Ich habe keinen Bock auf meine Hobbys, Arbeit, Ausgehen mit den Freunden. Ich habe den Bock auf nichts.

Ich habe heute zum ersten Mal seit dem letzten November an einem normalen Arbeitstag frei genommen. Ich hatte heute so viel Zeit, dass ich wohl einen, zwei Beiträge schaffen könnte. Aber ich konnte nicht.

Ich habe mir in den Portal im Internet reingeguckt, wo mehrere Ausbildungsplätze angezeigt werden und ich übrigens auch meinen eigenen Konto habe.

Es kommen manchmal Nachrichten von den Unternehmen, die auf mich aufmerksam geworden sein sollen. Ich versuche mir immer, einen Lebenslauf, eine Motivation und alles, was für die Bewerbung benötigt wird, vorzubereiten. Aber ich habe bisher keinen Erfolg, denn ich weiß wahrscheinlich im Hintergrundgedanke, dass all die Mühe wohl umsonst enden wird. Ich bin zurzeit in Japan, nur zu einem Vorstellungsgespräch nach Deutschland zu fahren, ist wohl unrealistisch. Außerdem weißt man nie, ob das mit dem Vorstellungsgespräch gut klappt und man die Stelle bekommen kann.

Man muss ja riskieren, wenn man etwas erwerben will, sonst folgt kein Erfolg. Das weiß ich ja im Kopf, aber manchmal merke ich mir selbst die Lässigkeit an, die mich mit der jetzigen Situation zufrieden geben will.

Ich habe bei einem relativ großen Unternehmen eine Stelle gewährleistet, ich verdiene relativ gut (aber wenn man Überstunden macht, natürlich). Die Kollegen sind doch nicht böse, alles ist normal. Alles ist harmlos.

Aber gleichzeitig lebt in mir ein anderes Ich, das dieses oben beschriebenen Ich auf keinen Fall tolerieren will.

Ich bin so verwirrt. Ich fühle mich so schlecht.
Vielleicht denke ich viel zu viel nach, ich bin zu naiv und empfindlich und ich kann mich so gut objektiv betrachten, dass ich mir dessen umso stärker bewusst werden muss, dass ich feige und faul bin.

Ich werde krank.

In letzter Zeit 

Sinkt die Häufigkeit, einen neuen Beitrag zu posten. Das tut mir wirklich sehr leid… 

Ich habe schon Lust darauf, aber irgendwie komme ich nicht so weit, dass ich mich vor den Laptop hinsetze. Ich bin irgendwie müde. 

An diesem Wochenende hatte ich sogar viel Zeit, um nach Ausbildungsplätze zu suchen und Bewerbungen vorzubereiten. Aber irgendwie kam ich nicht darauf. 

Aber eine Sache, die als ein Schritt für die Ausbildung in Deutschland wichtig ist, war erledigt. Und zwar ich habe mit einer Frau von der Organisation, die den Japanern verschiedene handwerkliche Ausbildungen in Deutschland vermitteln, gesprochen. 

Die Frau sagte, die dreijährige Ausbildung beträgt insgesamt 29,000 Euro. Die Aufteilung sieht etwa so aus: ungefähr 16,150 Euro für den Auftrag der Beantragung von Visum, Sprachkursen vor dem Anfang der Ausbildung usw. Den Rest braucht man für die persönliche Haushalt. 

Ich finde das ist zu teuer. Aber wenn ich das wirklich machen will, dann wird das eine wertvolle Investition sein. 

Was die Entscheidung schwierig macht, ist die hohe Kosten. Tja. Alles braucht Geld, nicht wahr? 

Ich muss langsam ins Bett… 

Ach übrigens. Ich fand Levina, die Vertreterin von Deutschland beim Eurovision Song Contest, nicht so schlimm. Ich frage mich immer, warum Deutschland immer wieder den letzteren Platz besetzen muss… 

So ab morgen beginnt wieder die Arbeitswoche… ich habe morgen noch ein anderes Interview mit einer Frau einer anderen ähnlichen Organisation, die oben geschrieben wurde. Da werde ich über die Ausbildung zum Tischler erfahren. Die Kosten bei dieser Ausbildung werden viel mehr sein als die für Bäckerausbildung. 

So, gute Nacht!